Heimo Ponnath Design

Der flache Bildschirm

Text: Heimo Ponnath, Dipl.chem. (© 1991)
Bilder: Heimo Ponnath und Beatrice Löbl


Andere Flachbildschirm-Techniken

Im Gegensatz zu LCDs gehören ELDs (Elektro-Luminiszenz-Displays) zu den aktiven Displays: Die Bildpunkte leuchten selbst. Dafür verantwortlich sind bestimmte Substanzen (wie mit Mangan dotiertes Zinksulfid), die zu leuchten beginnen, wenn sie einem hinreichend starken elektrischen Feld ausgesetzt werden (man nennt das Elektroluminiszenz). Je stärker das Feld wird, desto heller leuchtet dann ein Bildpunkt. Die Ansteuerung eines Punktes erfolgt nach der Matrixmethode (passiv). Das Aufbauprinzip solcher Bildschirme zeigt Bild 20.

EL-Display: Aufbauprinzip Bild 20. Aufbauprinzip von eines typischen EL-Displays

Ebenfalls ein aktives Display ist der Plasma-Bildschirm (auch PDP = Plasma Display Panel genannt). Unter Plasma versteht man hier ein Gas, meistens Neon mit etwa 0,5% Argon, das unter der Einwirkung eines starken elektrischen Feldes leuchtet. Im Prinzip handelt es sich um den gleichen Effekt, der in Leuchtstoffröhren für das Licht sorgt. Die gezeigte Farbe stammt meist aus der Gasentladung selbst (das charakteristische orangerote Leuchten des Neon) oder aus Leuchtstoffen, die dem Gas beigemischt werden. Plasma-Displays verbrauchen von allen genannten Flachbildschirmtechniken am meisten Strom.


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