Reibungslose und effektive Kommunikation über weite Entfernungen hinweg: Das ist existentiell für einen Telearbeiter. Welche "Straßen" bietet der Information Highway und wie sicher und lohnend sind sie? Welche Geräte bilden den vorteilhaftesten "Fuhrpark" zur Telearbeit?

Kommunikation per ISDN oder klassich?
(Telearbeit 2)


© Heimo Ponnath, Funkschau 23(1995)



Vier Dinge sind für den Telearbeiter existentiell: Gesicherte Stromversorgung, zuverlässige Telefonleitungen, funktionsfähige Hard- und Software. Selbst wenn der Kunde noch so zufrieden mit den Leistungen eines Telearbeiters ist: Wenn öfters Faktoren der Unsicherheit ins Spiel kommen, dann wird sich der Kunde nach Alternativen umsehen! Deutlich zeigt sich das an einem Beispiel, das den Autor als Kunden fast an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht hat.

Der Präsident eines internationalen Konzerns kündigt überraschend sein Erscheinen bei einer wichtigen Pressekonferenz der Europazentrale seiner Firma an. Etwa 24 Stunden vor dem Ereignis flattert seine mehrseitige Rede aus dem Fax - in englischer Sprache. Das bewährte Übersetzungsbüro erhält einen Eilauftrag zum Erstellen einer deutschen Fassung. Wie oft in dieser Branche üblich, sind die einzelnen Übersetzer über die ganze Welt verstreute Telearbeiter. Am Abend vor der Rede soll die deutsche Fassung per Datenfernübertragung eintreffen um dann sauber gestaltet und gedruckt zu werden. Was am Abend nicht kam war die Rede. Sie kam auch am nächsten Morgen nicht. Sie kam - nach ungezählten Telefonaten, hektischen Rückfragen, ad hoc Umstellungen in Plan der Pressekonferenz, Schweißausbrüchen, erregten Streitgesprächen und Fast-Kündigungen - wenige Minuten vor der Rede des Präsidenten aus dem Fax in Veranstaltungssaal. Die Schuld an der Verzögung hatte Petrus: Ein Gewitter in der Toskana - dort arbeitete der beauftragte Übersetzer - ließ die lokalen Telefonleitungen für einige Stunden zusammenbrechen. Fazit: Das hätte für das Übersetzungsbüro das Ende der Zusammenarbeit mit einem wichtigen Kunden sein können. Und es unterstreicht die Bedeutung von sicheren Kommunikationswegen.


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Wege der Kommunikation

Rein physikalisch bestehen fast überall auf der Welt die Telefonleitungen ganz simpel aus zwei Kupferdrähten, die in Gebieten mit guter Infrastruktur in dicken Kabelbündeln geschützt unter der Erde verlegt sind, in anderen Gebieten aber oft in mehr oder weniger abenteuerlicher Weise an Masten, Bäumen oder Hausfassaden hängen. Solche "Horrorleitungen" werden in Europa gottlob immer seltener. Wer auf Kommunikation angewiesen ist, sollte sie möglichst meiden und notfalls auf drahtlose Netze zurückgreifen.

Die Weise, in der durch diese Kabel nun Informationen gesandt werden, hat sich in den letzten Jahren revolutioniert. Die analoge Übermittlung ist die klassische Form: Sprache wird dabei - auf der Seite des Senders - direkt in mehr oder weniger starke elektrische Signale unterschiedlicher Frequenz übertragen. Im Hörapparat des Empfängers bringen diese Signale eine Membram zum Schwingen und erzeugen so Töne, also wieder die ursprüngliche Sprache. Ein analoges Netz ist relativ einfach zu realisieren - aber es ist auch sehr störanfällig. Zwar kann der Störanteil durch verschiedene Maßnahmen (Abschirmen, Filtern, Verstärken etc.) gesenkt werden, man erreicht da aber bald technische (und finanzielle) Grenzen.

Erst mit der Digitalisierung der übertragenen Informationen läßt sich die Qualität erheblich steigern. Dazu wird z.B. Sprache nach einem standardisierten Verfahren in eine Folge von Nullen und Einsen zerlegt - in den digitalen Code - und auf diese Weise durch die Leitungen gesandt. Prüfverfahren stellen ständig fest, ob die Übertragungslogik stimmig ist und sorgen gleichzeitig für das Ausfiltern von Störimpulsen. Für den normalen Telefonbenutzer ist es nur durch die bessere Übertragungsqualität feststellbar, ob sein Gespräch analog oder digital durch die Kupferkabel läuft. Tatsächlich verlassen seine Worte den Sprechapparat immer noch als analoge Signale. Erst bei einer Vermittlungsstelle der Telekom werden sie digitalisiert, legen dann in dieser Form den Weg bis zur Ziel-Vermittlungsstelle zurück um von dort dann wieder als analoge Signale in den Hörapparat des Empfängers gesandt zu werden.

1979 hat die Telekom damit begonnen, die ca. 6200 Vermittlungsstellen in den alten Bundesländern auf den Digitalbetrieb einzurichten. 2000 Vermittlungsstellen der neuen Bundesländer kamen mit der Vereinigung noch dazu und heute hat die Telekom das Ziel, bis 1995 flächendeckend Informationen digital zu transportieren. Wohlgemerkt, der Weg eines Telefonates in diesem Netz verläuft so: Analog - Digital - Analog.

Den naheliegenden Gedanken, die analogen Schritte am Anfang und am Ende jeder Telefonverbindung wegfallen zu lassen, also die gesamte Kommunikation vom Anrufer zum Empfänger digital stattfinden zu lassen, realisiert ISDN. Die notwendige Folge daraus aber ist, daß der Sender und der Empfänger technische Änderungen ihres Geräteparks durchführen müssen: Die Digitalisierung von Sprache beispielsweise muß nun schon im Telefon des Anrufers geschehen.

ISDN ist die Abkürzung für "Integrated Services Digital Network", also etwa "Digitales Netz integrierter Dienste". Neben der schon vorgestellten durchgängigen Digitalisierung der Informationsübermittlung und ihrer damit erheblich verbesserten Qualität bietet das ISDN noch weitere Vorteile: Durch die Digitalisierung lassen sich - zum einen - in der gleichen Zeit erheblich mehr Informationen durch die Kabel senden als es das analoge Netz erlaubt. Die Nachrichtendichte im vorhandenen physikalischen Netz kann daher erheblich ansteigen. Zum anderen laufen im ISDN alle Dienste der Telekom vereint in einem Netz.

Ironischerweise ist es genau dieser letzte Vorteil, der dem fortgeschrittenen Anwender von Datenkommunikation höchst unklar ist: Er hat auch bisher schon von seinem Anschluß aus telefoniert, über Modem Daten und Faxe versandt oder empfangen und die Daten konnten für alle möglichen Arten von Informationen stehen, also Texte, Bilder oder Musik sein. Daß dies möglich war, dafür hat sein Modem gesorgt, das die digitalen Signale des Computers in analoge Tonsignale (und zurück beim Empfang) gewandelt hat. Der Weg der Information (vom Sendecomputer über Modem, Vermittlungstellen, Modem zum Empfangscomputer) war also: Digital - Analog - Digital - Analog - Digital. Das ganze funktionierte schnell und meistens reibungslos. Und daß die Telekom dafür jeweils eigene Dienste (mit eigenen Netzen und Übertragungsstandards und anderer - oftmals saftiger - Gebührenstruktur) angeboten hat - Telefonnetz, Faxdienst, Teletex etc. - hat den eingefleischten Modembenutzer nur am Rande interessiert. Also, wir sollten uns bemühen, das zu würdigen: Für die Telekom ist es eine Revolution, daß alle Dienste jetzt über einen ISDN-Anschluß verwendbar sind!


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ISDN-Details

Achtung: ISDN ist nicht gleich ISDN! In der Bundesrepublik wurde bereits 1988 mit dem ISDN-Serienbetrieb begonnen. Heute bezeichnet man den damals gewählten Standard als das "nationale ISDN". Inzwischen haben sich 20 europäische Länder verständigt, ihre nationalen ISDN-Strukturen einander anzugleichen. 1993 wurde auf diese Weise "Euro-ISDN" aus der Taufe gehoben. Inzwischen haben sich auch noch die USA und Japan dem Standard zugesellt. Die Telekom möchte aber die frühen ISDN-Kunden nicht im Regen stehen lassen: Sie unterstützt daher noch bis zum Jahr 2000 das nationale ISDN. Neueinsteiger sollten aber darauf achten, daß ihre Hard- und Software für Euro-ISDN ausgelegt ist.

Für das kleine Büro eines Telearbeiters kommt von den beiden IDSN-Anschlußvarianten der Telekom lediglich der sogenannte Basisanschluß in Frage. Der andere, Primärmultiplex-Anschluß genannt, stellt zwar 30 Nutzkanäle zur Verfügung, kostet dafür aber einen monatlichen Grundpreis von mindestens 518,- DM. Mit dem ISDN-Basisanschluß verfügt man über zwei unabhängige Nutzkanäle (B-Kanäle genannt) und einen Steuerkanal (D-Kanal): Man kann also z.B. gleichzeitig auf einem B-Kanal telefonieren und auf dem zweiten Daten übertragen. Die monatliche Grundgebühr dafür beträgt 64,- DM für die Standard- und 69,- DM für die Komfort-Ausführung. Beide Ausführungen unterscheiden sich dadurch, daß einige Funktionen (dazu gleich noch mehr) im ersten Fall zusätzliche Kosten verursachen, während sie im zweiten Fall mit der Grundgebühr schon abgegolten sind.

Eine weitere Unterscheidung wird beim Basisanschluß noch gemacht: Beim Mehrgeräte-Anschluß (das ist die Variante 1 des Basisanschlusses) kann der Anwender bis zu acht Kommunikationsgeräte (Telefone, Faxgeräte, etc.) an seinen Anschluß hängen. Drei Rufnummern stellt die Telekom dann zur Verfügung, damit gezielt einzelne davon anwählbar sind (weitere Rufnummern kosten je 5,- DM monatlich). Mehrere ISDN-Steckdosen (bis zu 12) kann man sich in der Wohnung verlegen. Die maximale Entfernung darf aber 200m (mit einer besonderen Ausrüstung 500m) nicht überschreiten. Die zweite Variante des Basisanschlusses ist der Anlagenanschluß. Hier bestimmt die Leistungsfähigkeit der Telekommunikationsanlage über die Anzahl der zu verwendenden Geräte. Im allgemeinen darf die Entfernung bis zum letzten Gerät etwa 1000m betragen. Auch bei dieser Konfiguration kann ein Anrufer direkt eine bestimmte Nebenstelle anwählen. Das geschieht durch einen in der Grundgebühr schon enthaltenen Rufnummernblock, den die Telekom zur Verfügung stellt.

Für das Telefonieren - und auch für einige andere Anwendungen - bietet ein Euro-ISDN-Anschluß eine Reihe von Funktionen, die dem einen mehr, dem anderen weniger wichtig sein dürften: So bekommt man beispielsweise schon während des Klingelns auf dem Display des Telefons die Nummer des Anrufers mitgeteilt. Und während eines Telefonates kann ein weiterer Anrufer "anklopfen": Optisch oder akustisch macht er sich bemerkbar und es ist möglich, das erste Gespräch in den Haltezustand zu bringen, das zweite anzunehmen und danach wieder das erste fortzuführen. Und auch die Dreierkonferenz soll noch in diesem Jahr realisierbar werden. Sollten Sie mit dem Telefon wandern wollen, dann ist das Umstecken von einer ISDN-Dose zur anderen ohne Gesprächsabbruch möglich. Was das letzte Gespräch gekostet hat kann ein ISDN-Telefon zeigen. Interessant ist die Weiterschaltung von Anrufen: Ist man als Telearbeiter viel unterwegs, dann ist man trotzdem unter einer einzigen Telefonnummer erreichbar. Dazu kann jeder Anruf sofort, nach 15 Sekunden oder bei besetztem Anschluß an jeden beliebigen anderen Anschluß (auch C- oder D-Netz) umgeleitet werden - gegen eine von Zeitdauer und Entfernungszone abhängige Gebühr.


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Kostenanalyse: IDSN oder analog?

Geht man davon aus, daß vermutlich jeder Leser schon einen einfachen Telefonanschluß hat, dann kann man schnell einmal die Kosten überschlagen, die zwei Varianten bieten. Auf der einen Seite der eben vorgestellte ISDN-Basisanschluß mit seinen zwei Nutzkanälen (daß unterbestimmten Bedingungen auch der Steuerkanal für Datex-P Datenkommunikationen nutzbar ist, soll hier außer acht bleiben). Auf der anderen Seite zwei analoge Telefonanschlüsse, und zwar der sogenannte Doppelanschluß. Da wäre zunächst die Installation: 130,- DM kostet hier der ISDN-Anschluß, 65,- DM hat man für den Ausbau des einfachen Anschlusses zum Doppelanschluß zu zahlen. Dann zählen die monatlichen Grundgebühren: Der ISDN-Komfort-Basisanschluß kostet 69,- DM pro Monat. Für den analogen Doppelanschluß berechnet die Telekom monatlich 35,20 DM. Keinen zeitabhängigen Unterschied macht es, ob man per ISDN oder analog kommuniziert: In jedem Fall sind für eine Gesprächseinheit 23 Pfennige zu zahlen.

Bis hierher fragt man sich, wo denn nun der Vorteil des ISDN liegen soll: Alles erscheint nur teurer. Der große Unterschied liegt in der Geschwindigkeit der Daten-Kommunikation: Während man mit Modems etwa in Größenordnungen von 14400bps operiert, vermag ein B-Kanal des ISDN-Anschlusses mit 64000bps zu arbeiten. Zwei Anwendungsfälle sollen den Unterschied vorrechnen:

Fall 1 ist ein Journalist, der im täglichen Durchschnitt eine Stunde online arbeitet. Es kommt ihm weniger auf große Datenmengen an, weil er im Dialogbetrieb Datenbank-Recherchen macht. Es ist hier von den Kosten irrelevant, ob er per ISDN oder im Analogbetrieb im Netz ist. In jedem Fall hat er (Ortzone und Billigtarif) etwa 1,15 DM pro Tag zu zahlen für fünf Gesprächseinheiten.

Fall 2 macht Grafikarbeiten. Er hat täglich ca. 20MByte Daten zu transferieren. Im Ortsnetz und bei Normaltarif zahlt er dafür mit ISDN etwa 1,64 DM und mit einem 9600bps Modem ca. 11,50 DM. Der Kostenunterschied beläuft sich im Monat auf mehr als 200,00 DM!

Man kann leicht eine Art Schallgrenze abschätzen, eine durchschnittliche tägliche Datenmenge, von der an sich ein ISDN-Anschluß als vorteilhaft erweist. Diese Grenze liegt (wenn die andere Alternative ein 9600bps-Modem ist) bei etwa 3MByte. Also: Wer täglich mehr als 3MByte Daten zu transferieren hat, der sollte sich die Anschaffung eines ISDN-Basisanschlusses überlegen.


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Probleme mit ISDN

Es hat den Anschein, als zähle jeder, der es wagt, sich einen ISDN-Anschluß legen zu lassen, zu einer Art Avantgarde - mit all ihren Vor- und Nachteilen. Wenn der Telekom-Techniker nach dem Legen des Anschlusses die Wohnungstür hinter sich schließt, sieht man sich einer Fülle von Problemen gegenüber. Abgesehen von den Informationen der Telekom, die trotz aller bunten Bilder immer noch einen Jargon verwenden, der nur dem Spezialisten klar ist, steht man fast allein auf weiter Flur.

Als ISDN-Teilnehmer braucht man digital (am besten im Euro-ISDN-Standard) arbeitende Geräte. Also: ISDN-Telefon, ISDN-Fax, ISDN-Karte für den Datenverkehr etc. - oder? Und wie verhält es sich, wenn ich mit meinem ISDN-Telefon einen anderen Teilnehmer anrufe, von dem ich garnicht weiß, ob er auch ISDN besitzt oder nicht? Beim Telefonieren macht das kein Problem: Meine digitalisierte Sprache wird - wenn nötig - von einer Vermittlungsstelle zum analogen Signal für das alte Telefon des Partners umgewandelt. Ich brauche mich nicht darum zu kümmern.

Etwas anders liegt der Fax-Verkehr: Mit meinem ISDN-Fax (es arbeitet als Gruppe 4 Fax) kann ich nur andere ISDN-Faxgeräte bedienen - es sei denn, mein Fax schalte automatisch auf den niedrigeren Standard (Gruppe 3) herunter. Aber ich werde mir kaum solch ein Fax zulegen: Die günstigste Ausführung kostet etwa 6000,- DM! Kann ich denn mein kostengünstiges analoges Fax nicht mehr verwenden? Doch: Wenn ich einen sogenannten Terminaladapter dazwischen schalte, dann sind damit analoge Geräte am ISDN-Anschluß zu verwenden - allerdings meist unter Einbuße der Geschwindigkeit.

ISDN-Karten zur Datenkommunikation - besonders die sogenannten passiven - sind inzwischen sehr preiswert zu bekommen, vor allem dann, wenn man die Anschaffung mit der Einrichtung des ISDN-Anschlusses koppelt. Wer aber dann versucht, mit seinen gewohnten Datendiensten zu kommunizieren, der wird sein blaues Wunder erleben: So bietet z.B. CompuServe bisher lediglich einen einzigen ISDN-Anschluß in Deutschland an und die gewohnte Software zur Kommunikation kann man auch noch ins Archiv auslagern. Also wird auch hier der Terminaladapter mit dem guten alten Modem herhalten müssen. Lediglich Datex-J bietet eine bundesweiten Direktzugang per ISDN: Über den Nutzen dieses Datennetzes für den Telearbeiter läßt sich nur wenig positives sagen. Bislang scheint die ISDN-Karte vor allem dann Vorteile zu bieten, wenn man im direkten Austausch z.B. mit dem Computer des Kunden große Datenmengen von ISDN zu ISDN zu senden hat. Datenkommunikation und die dazugehörige Hard- und Software wird das Thema der nächsten Folge dieser Serie sein.


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TAM-Fax: Wichtiges Teil des Telearbeiter-Fuhrparks

Ob per ISDN oder im analogen Betrieb: Der Telearbeiter muß kommunizieren. Vor allem vier Geräte dazu sind unverzichtbar. Das Telefon, ein Anrufbeantworter (wenn man schon nicht immer erreichbar ist, sollte man doch dafür sorgen, daß die Kunden ihre Wünsche aussprechen können), ein Faxgerät und Hardware zur Datenkommunikation. Zum letzteren mehr in der nächsten Folge. Wozu ein Faxgerät? Kann man nicht einfach auch mit dem PC und Kommunikationshard- und Software Faxe senden und empfangen? Man kann! Allerdings wird jeder Benutzer eines Faxgerätes schnell feststellen, daß ein großer Prozentsatz der Sendungen aus handschriftlichen Mitteilungen, Texten mit kurzen Anmerkungen oder Korrekturen (auch per Handschrift), Skizzen, Entwürfen etc. bestehen. Da muß der Computer passen - oder man macht sich sehr viel Arbeit damit, ähnliches per Computer zu lesen oder erzeugen.

Die Büros von Telearbeitern sind meistens klein und jeder Kubikmeter Platz ist genutzt. TAM-Faxe, also Geräte, die Telefon, Anrufbeantworter und Fax in einem bieten, passen daher sehr gut in den Fuhrpark. Zudem sind sie preiswert und bieten viele Funktionen der Einzelgeräte. Allerdings handelt es sich um analoge Geräte: Der ISDN-Anwender wird sie nur mit einem Terminaladapter betreiben können.


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